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Beemster Artenvielfalt Blühstreifen und Bauerngeschichten

Blühstreifen und Bauerngeschichten

Wir lieben es, wenn es summt und brummt! Neben dem Wohl unserer Menschen und Milchkühe liegt uns unsere Umwelt am Herzen. Daher fördern wir Artenvielfalt und möchten hierdurch Bienen, Insekten und Vögel schützen. Denn wilde Bienen leben von Nektar und Pollen. Sie bestäuben Ackerpflanzen und Obstbäume. Wir haben mit Hilfe unserer Bauern einen breiten Blühstreifen angelegt, der ab unserer Käserei quer über den Beemster-Polder verläuft. Er erschafft ein regelrechtes Nektarparadies und damit Futter für alle Insekten.

Doch gibt es seit Beginn unseres Nachhaltigkeitssystems Caring Dairy noch viel mehr Beispiele, wie unsere Bauern Artenvielfalt schützen und fördern, beispielsweise durch Anlegen von kräuterreichem Grasland (Klee, Blumen, Kräuter), durch Weidevogelschutz typischer Vögel, die hier in Nordholland ihre Heimat haben, (Kiebitz, Uferschnepfe), durch Ansiedlung und Schutz von typischen Bauernhofvögeln (Schwalbe, Eule), in Form von Holzwällen als Unterschlupf für allerlei Kleintiere, durch Anlegen von Blühstreifen und vieles mehr.

 

Wir haben einmal bei einigen unserer Bauern nachgefragt, mit welch vielfältigen Dingen sie in ihrer täglichen Arbeit sorgfältig mit Natur und Tieren umgehen. Hier sind einige Bauerngeschichten:

 

Boden zurückgeben

Wasserstraßen trennen die Parzellen auf dem Polder. Familie Beers schuf eine naturfreundliche Uferbefestigung aus geflochtenen Zweigen. Zwischen dem alten Ufer und der neuen Befestigung pflanzten sie Schilf, dessen Wurzeln den Boden festhalten und Fischen im Wasser als gute Eiablage dienen. Wasservögeln bietet Schilf zudem perfekte Nistmöglichkeiten.

 

 

Nachhaltig dank Öko-Pflug

Familie Oudshoorn baut auf den Parzellen des Polders in der einen Jahreshälfte Gras und in der anderen Mais an. Sie nutzen einen Öko-Pflug, der nur die oberen Zentimeter des Bodens säubert und dadurch wichtige organische Substanzen erhalten bleiben.

Blüten als Insektenrestaurant

Familie Bakker hat den Beemster Bienenblüten-Streifen am Rande der Wiesen und Weiden eingesät. Sie sieht im Beemster Bienenblüten-Streifen eine wichtige Futterquelle und ein schönes Landschaftselement, das sich nach ihrem Empfinden, wie ein Band, durch den gesamten Beemster Polder und die ganzen Niederlande ziehen könnte.

Klee für die Kühe

Bauer Peter hat neben dem Beemster-Bienenblüten-Streifen auf seinen Weiden Gras und roten Klee gesät. Dieser produziert eigenen Stickstoff, daher verwendet er keinen Kunstdünger. Roter Klee ist zudem eine richtige Eiweißbombe für die Kühe.

Würmer lieben Mist

Nach alter Tradition baut auch Bauer Jos jedes Jahr Gras und Mais an. Den groben Mist der Kühe mischt er zuvor mit Stroh und bringt ihn zu Beginn des Sommers auf die Felder. Die Würmer im Boden ziehen die Strohhalme in den Grund. Es entsteht ein luftiger Boden, auf dem Mais und Gras prächtig wachsen.

 

Schwalben für die Milchkühe

Als Bauer Pieter Jan seinen neuen Hof im Beemster Polderland fertiggestellt hatte, zogen mit ihm und den Kühen auch die Schwalben ein. Er gewährt ihnen Unterschlupf, denn im Gegenzug befreien die Schwalben die Kühe vor den lästigen Fliegen.

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